Messkonzept

Wie Nodes, Gateway und Cloud zusammenarbeiten

Messen, wo es kein Netz gibt. Das HC-50 bringt Messwerte von Brunnen, Teichen, Feldern oder Rückhaltebecken zuverlässig in die Cloud: per Funk über mehrere Kilometer, ohne Mobilfunkvertrag, ohne Kabel zur Messstelle und mit einer Batterie, die die Messstation netzunabhängig versorgt.

Funk über Kilometer
Die Nodes funken per LoRa direkt zum Gateway, typischerweise über mehrere Kilometer. Weder Mobilfunk noch Netzbetreiber sind nötig.
Netzunabhängig
Eine aufladbare LiFePO4-Batterie versorgt den Node. Er schläft zwischen den Messungen und braucht keinen Stromanschluss vor Ort.
Modular
Die Sensorik wählen Sie passend zum Einsatzort: Wasserstand, Wasserqualität, Wetterdaten und mehr. Der Aufbau bleibt immer derselbe.
Rechtzeitig gewarnt
Die Cloud überwacht jede Station samt Batteriezustand. Probleme fallen auf, bevor eine Station ausfällt (Predictive Maintenance).

So kommen die Messwerte in die Cloud

Das HC-50 arbeitet sternförmig: Jeder Node funkt direkt zu einem Gateway in seiner Reichweite.

WLAN Gateway Node EcoSensors.cloudDashboard Basisstation LoRa-Reichweite: typisch mehrere Kilometer
  1. Jeder Node erfasst seine Messwerte, sendet sie per LoRa und schläft sofort wieder. Das schont die Batterie.
  2. Das Gateway empfängt die Funkpakete aller Nodes in seiner Reichweite und sendet sie über Ihr WLAN ins Internet.
  3. In der EcoSensors.cloud werden die Werte gespeichert und ausgewertet. Im Dashboard sehen Sie Verläufe und aktuelle Werte und werden bei Auffälligkeiten benachrichtigt.

Das hält den Ablauf einfach: Der Ausfall eines Nodes betrifft nur diesen Node. Fällt ein Gateway aus, sind nur die Nodes betroffen, die kein anderes Gateway erreichen. Mehr zu Funktionen finden Sie unter Firmwarefeatures.

Die Herausforderungen und unsere Antworten

Herausforderung Antwort des HC-50
Weite Strecken, Funklöcher LoRa im 433-MHz-Band überbrückt typischerweise mehrere Kilometer, auch dort, wo kein Mobilfunk verfügbar ist. Ein eigenes, privates Funknetz: kein Netzbetreiber, kein LoRaWAN-Zugang nötig.
Energie an der Messstelle Der Node läuft mit wiederaufladbarer Batterie und schläft zwischen den Messungen. Je seltener er misst, desto länger hält sie. Eine Solaroption ist in Entwicklung.
Vielfalt an Sensoren Ein ESP32 mit Bustechnik spricht die unterschiedlichsten Sensoren an. Ein Gateway unterscheidet sich im Grunde nur durch die Software-Konfiguration.
Beschaffung und Verfügbarkeit Standardisierte Bauteile in einem handelsüblichen 50-mm-HT-Rohr. Das Rohr lässt sich leicht beschaffen, montieren und an Mast, Geländer oder Wand befestigen.
Datenerfassung und Auswertung Gateways melden sich automatisch bei der Cloud an. Dort werden Verläufe gespeichert, ausgewertet und bei Auffälligkeiten Benachrichtigungen ausgelöst.

Skalierbar und ausfallsicher

Nahezu beliebig viele Nodes pro Gateway, bei Bedarf auch mehrere Gateways im System: Sie beginnen klein und erweitern Schritt für Schritt. Jedes Gateway und jeder Node meldet seinen eigenen Zustand (z.B. Batteriespannung und Ladezustand) an die Cloud. So erkennt die Auswertung Energie- oder Sensorprobleme im Vorfeld und Sie können eingreifen, bevor es zu einem Ausfall kommt.

Die Bausteine

Das System besteht aus wenigen, aufeinander abgestimmten Bausteinen:

  • Gateway: die Basisstation mit WLAN-Anbindung, Strom über USB-Netzteil
  • Node: die netzunabhängige Messstation mit der Sensorik Ihrer Wahl
  • Batterie: das versiegelte, verpolungssichere LiFePO4-Modul
  • LoRa Funktechnik: Reichweite, Antennen und Standortwahl
  • Stromversorgung: wie die Komponenten mit Energie versorgt werden

Interesse am HC-50? Wir beraten Sie gern zu Ihrem Einsatzort, der passenden Sensorik und der Gateway-Platzierung. Sprechen Sie uns an.