Gerätegruppen

Geräte gemeinsam verwalten, Zugriff teilen, Personen einladen

Eine Gerätegruppe fasst mehrere Geräte unter einer gemeinsamen Bezeichnung zusammen — etwa „Standort Nord" oder „Kühlkette A". Sobald eine Gruppe existiert, kannst du im App-Bereich unter „Gerätegruppen" weiteren Personen Zugriff auf genau diese Geräte geben, ohne sie einzeln als Besitzer bei jedem Gerät eintragen zu müssen — und eine Monitoring-Regel kann die ganze Gruppe statt eines einzelnen Geräts als Ziel haben.

Gerätegruppen wirken sich aktuell nicht auf dein Dashboard aus — sie filtern dort nichts und wählen dort keine Geräte aus. Ihr Zweck ist ausschließlich, Zugriff zu teilen und als Ziel für Monitoring-Regeln zu dienen.

Gruppen und ihre Mitglieder

Liste der eigenen Gerätegruppen

Jede Zeile zeigt neben der Bezeichnung deine eigene Rolle in dieser Gruppe, die Anzahl der zugeordneten Geräte und die Mitgliederzahl. Sind neben bereits beigetretenen Mitgliedern noch Einladungen offen, erscheint hier ein Bruch wie „1/2" — eine Person ist bereits Mitglied, eine zweite wurde eingeladen und hat die Einladung noch nicht angenommen.

Innerhalb einer Gruppe gibt es zwei Rollen:

  • Regeladmin — darf Geräte und Mitglieder hinzufügen oder entfernen, die Gruppe umbenennen oder löschen, und darf für diese Gruppe Monitoring-Regeln anlegen, ändern oder löschen.
  • Betrachter — sieht die Gruppe, ihre Geräte, Mitglieder und die für sie geltenden Monitoring-Regeln und Incidents, kann daran aber nichts ändern.

Diese Rollen gelten unabhängig je Gruppe — dieselbe Person kann in einer Gruppe Regeladmin und in einer anderen nur Betrachter sein. Wer eine Gruppe neu anlegt, wird darin automatisch ihr erster Regeladmin.

Eine Gruppe anlegen

Über + Neue Gruppe vergibst du eine Bezeichnung und wählst optional gleich die zugehörigen Geräte aus — beides lässt sich später jederzeit ändern.

Formular zum Anlegen einer neuen Gerätegruppe

Mitglieder und Einladungen

Über den Bearbeiten-Dialog einer Gruppe verwaltest du ihre Mitgliedschaft — sowohl bereits beigetretene Mitglieder als auch noch offene Einladungen:

Mitglieder- und Einladungsbereich im Bearbeiten-Dialog

Um jemanden hinzuzufügen, trägst du dessen E-Mail-Adresse ein und wählst die gewünschte Rolle (Regeladmin oder Betrachter):

  • Existiert bereits ein Konto mit dieser E-Mail-Adresse, wird die Person sofort als Mitglied hinzugefügt — ohne weitere Bestätigung ihrerseits.
  • Existiert noch kein Konto, entsteht daraus eine echte Einladung: Die Person erhält eine E-Mail mit einem Link, über den sie sich zunächst selbst ein Konto anlegt. Bis dahin erscheint der Eintrag unter „Ausstehende Einladungen" und zählt, wie oben beschrieben, separat von den bestätigten Mitgliedern mit — erkennbar am ×-Symbol daneben, mit dem sich eine offene Einladung jederzeit wieder zurückziehen lässt.

Was die eingeladene Person sieht

Der Einladungslink führt auf eine eigene Seite, auf der die eingeladene Person ein Konto einrichtet:

Formular zum Annehmen einer Einladung mit Kontoeinrichtung

Neben Benutzername und Passwort werden dabei auch die üblichen Profilangaben (Name, Telefonnummer, Newsletter-Einwilligung, Zustimmung zu AGB und Datenschutzerklärung) abgefragt — dieselben wie bei einer regulären Registrierung. Eine kurze, automatische Sicherheitsprüfung verhindert dabei, dass Einladungs-Links automatisiert missbraucht werden. Nach dem Absenden ist das Konto erstellt und der Gruppe direkt mit der bei der Einladung festgelegten Rolle beigetreten — ganz ohne weiteren Schritt.

Eine Einladung nennt bei ihrer Erstellung eine feste Rolle — sie lässt sich nicht nachträglich ändern, bevor sie angenommen wurde. Soll jemand stattdessen mit der anderen Rolle beitreten, muss die alte Einladung zurückgezogen und eine neue mit der gewünschten Rolle verschickt werden.

Gerätegruppen und Monitoring

Der eigentliche Nutzen einer Gerätegruppe zeigt sich in Monitoring: Eine Regel, die auf eine Gruppe statt auf ein einzelnes Gerät zielt, gilt automatisch für jedes aktuelle und künftige Mitgliedsgerät — wird später ein weiteres Gerät zur Gruppe hinzugefügt, wird es ohne jede Anpassung an der Regel selbst mit überwacht.

Verletzt eines der Gruppenmitglieder eine solche Regel, entsteht daraus ein Incident — ein von Monitoring festgestellter Alarmzustand, unabhängig von den übrigen Gruppenmitgliedern. Ein Incident durchläuft die Stationen offen → bestätigt → gelöst; alle Mitglieder der betroffenen Gruppe können ihn sehen, bestätigen und lösen — das Anlegen, Ändern oder Löschen der zugrundeliegenden Regel selbst bleibt aber den Regeladmins der Gruppe vorbehalten. Die vollständige Erklärung von Regeln, Bedingungstypen, Schweregraden und dem Incident-Lebenszyklus findest du in der Monitoring-Dokumentation.